Ein etwas anderer Rückblick..

von Lena Wein
In vier Tagen ist es endlich soweit und nach einem Abend voller geiler Stimmung und Fußball vom Allerfeinsten werden wir wissen, wer sich dieses Jahr auf den Thron katapultiert und den Pott mit nach Hause nehmen darf.
Aber zunächst werfen wir jetzt nochmal einen kleinen Blick auf die Vorrunde!


Rückblick-Fact #1: Die Sozialarbeiter und ihre Kaltschnäuzigkeit 

Dieses Jahr haben sich unsere lieben SozPäds wirklich nicht lumpen lassen und sich ihr Team nach Belieben wild zusammen gekauft. Die Journos hatten fest mit ihrem Starspieler R.M. geplant, die komplette Spielstrategie auf ihn angepasst und nur wenige Stunden vor Turnierbeginn, dann die Meldung, dass die SozPäds wohl doch mehr Geld oder Zigaretten geboten haben und R.M. zwar immer noch in rotem Trikot, aber eben nicht mehr für die Journos auflaufen wird. Aber noch nicht genug. Auch vor Dozenten machten die Sozialarbeiter nicht Halt und schnappten Fortuna Waisenhaus/Dynamo Relpäd ihr Abwehrbollwerk J.S. vor der Nase weg. So haben sie sich zwar nicht zum Liebling der Vorrunde avisiert, aber stehen jetzt tatsächlich wohl mit einer der besten Aufstellungen in der Finalrunde. Aber Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall und mit dem Druck, der auf ihren Schultern lastet, müssen unsere lieben SozPäds erstmal umgehen können.

Rückblick-Fact #2: Die Geos und ihre Mädels

Die Geos haben sich dieses Jahr – wie könnte es auch anders sein – mal wieder mit einer sehr starken Mädelsriege präsentiert. Man hätte ja meinen können, dass nach dem Abgang von #TW9 alles so langsam zerbröckelt, aber weit gefehlt. Geo-Strategin J.H. hat ihre Beziehungen spielen lassen und eine neue Erscheinung am Geo-Himmel aus dem Hut gezaubert. Die Idee mit einer TorhüterIN zu spielen ist zwar schon ein alter Hut, aber auf diesen feinen Schachzug können die Geos wohl in der Finalrunde bauen. Auch wenn der Ein oder Andere jetzt an die Nervositäts-Patzer aus dem ersten Gruppenspiel verweisen möchte..alles nur Show. Sie sind ja jetzt sympathischer unsere Geos!

Rückblick-Fact #3: Die WFI und ihre selbstgebastelten Trikots

Das Turnier geht los, alle warten gespannt wie die WFI die PoGemons auseinander nehmen wird und dann..dann passiert erstmal gar nichts, David und Goliath beschnuppern sich zärtlich und nach acht Minuten ist der Zauber auch schon wieder vorbei. Alle fragen sich, ob das jetzt nur ein Scherz war oder was genau die Taktik unserer Wirtschaftler aus der Metropole sein soll. Ein paar Spieler, die durch die Halle traben, sich mit selbstgebastelten Trikots auf die Auswechselbank setzen und augenscheinlich auf den Einzug in die Finalrunde einfach nur hoffen.
Danach dann der Sinneswandel. In ihrem zweiten Spiel gegen Fortuna Waisenhaus foulen unsere WFIler, was das Zeug hält und ergrätschen sich somit ein knappes 1:0. Das Weiterkommen war dadurch logischerweise bis zum Schluss gefährdet und es war wirklich ein Trauerspiel.
Aber nichts für ungut. Die Spielermappe war dieses Jahr laut Angaben des Orgateams perfekt vollständig und wir sind uns sicher, dass wir nächste Woche wieder die WFI auf dem Platz sehen, die wir gewohnt sind. Dann vielleicht auch mit vollständigem Trikotsatz 😉

Rückblick-Fact #4: Das Collegium Orientale und ihr Getränkeverkauf

Die Gruppe D war ja wirklich nicht mit Favoriten gespickt, aber das Collegium Orientale hat sich nicht nur aufgrund ihrer Spielintelligenz sondern vor allem durch ihren Getränkeverkauf für die Finalrunde qualifiziert. Mitten im Regen standen vor der Halle einfach herrenlose Kästen Bier, Spezi, Orangensaft und Limo und ein Schild mit Preisen darauf. Niemand wusste, was es damit auf sich hatte und der Begriff „Selbstbedienung“ schien hier wohl eine zentrale Rolle zu spielen. Nach einigen aufschlussreichen Gesprächem zwischen Orgateam und Spielern, hat man sich schlussendlich doch dazu entschieden den Verkauf in die Halle zu verlagern, was aber auch nicht den gewünschten Effekt erzielt hat. Geld kam wohl keins rein, aber immerhin. Der Wille war da!

Rückblick-Fact #5: Die spuckenden Froschschenkel

Auch wenn die Frösche den Einzug in die Finalrunde leider verpasst haben, so waren sie doch mit Feuereifer in der Vorrunde dabei. Vielleicht sollten wir aber lieber von Spuckeifer reden, denn aus einem unerfindlichen Grund – vermutlich jedoch aufgrund von gekränktem Stolz – konnte sich einer der Frösche nach Abpfiff der Partie gegen die PoGemons nicht zügeln und bespuckte einen Gegenspieler aus nächster Nähe. Der Übeltäter hat seine Tat angeblich kurz darauf bereut, nichtsdestotrotz muss man sich schon fragen, was denn eigentlich los ist, wenn man in einem Spaßturnier andere Leute anspucken muss. Aber gut. Passiert den Besten!

Es bleibt also nur abzuwarten, was uns die Finalrunde am Dienstag noch so für erwähnenswerte Ereignisse beschert und wer am Ende ganz oben stehen wird.
Wir haben auch neue Bahner und Fahnen gemalt und wollen im „Eichstätter Block“ ordentlich Stimmung und eine kleine Choreo machen.

Also macht nochmal ordentlich Werbung bei euren Kommilitonen und packt alles ein, das Lärm machen kann, damit wir die Halle zum Beben bringen!
Frei nach dem Motto:
„Erscheinen Sie, sonst weinen Sie!“

Hard Facts fürs Hallenmasters
Finalrunde: 12.12. ab 19.30 Uhr in der DJK-Halle

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.